Brandschutz

Menschenleben und Sachwerte vor verheerenden Flammen schützen

Feuer ist faszinierend – solange wir es unter Kontrolle haben. Bricht dagegen ein Feuer unkontrolliert aus, bleibt uns nur die Flucht vor den Flammen. In Gebäuden ist es die Aufgabe von Flucht- und Rettungswegen, diese Flucht sicher zu ermöglichen. Zugleich sollen sie sich gestalterisch in den Gesamtentwurf einfügen.

Brandschutz mit Stahlprofilsystemen

Die geprüften Brand- und Rauchschutzsysteme von Jansen vereinen Funktionalität, Flexibilität und Ästhetik: Hoch belastbare Stahlprofilsysteme ermöglichen auch bei hohen Anforderungen an den baulichen Brandschutz äusserst schmale Ansichten. Je nach Feuerwiderstandsklasse, Einbausituation und bauseitiger Anforderung stehen geprüfte Stahlprofilsysteme zur Verfügung, mit denen sich objektspezifische Sicherheitsvorgaben individuell erfüllen lassen.

Jansen bietet umfassenden Brandschutz

Wir entwickeln und produzieren Stahlprofilsysteme für die ganzheitliche Gestaltung kompletter Fassaden, einschliesslich der Türen und Eingangsbereiche bis hin zu geprüften Dachverglasungen mit Brandschutzanforderung. Basis für die Herstellung der wärmegedämmten Brandschutzkonstruktionen ist das voll isolierte Fassadensystem Jansen VISS für Pfosten-Riegelfassaden. Die gewünschte Feuerwiderstandsklasse wird durch die Wahl von Komponenten und entsprechenden Füllelementen erreicht. Diese sind innenliegend und haben somit keinen Einfluss auf die Ansicht von aussen. Deshalb lassen sich mit Jansen VISS differenzierte Anforderungen in einheitlicher Optik erfüllen – selbst Janisol Brandschutztüren können optisch unauffällig integriert werden. Die Kompatibilität der verschiedenen Stahlprofilsysteme ist Basis für ganzheitliche Systemlösungen, die sich zudem wirtschaftlich fertigen lassen.

Brandschutzanforderungen an Fenster, Türen, Tore und Fassaden

Die Brandschutznorm DIN EN 16034 regelt die Anforderungen für Fenster, Türen und Tore im Aussenbereich. Die Angaben gemäss DIN EN 16034 müssen durch weitere Informationen ergänzt werden, je nachdem, ob es sich um eine Aussentür (DIN EN 14351-1), Automatiktür (DIN EN 16361) oder ein Tor (DIN EN 13241) handelt. Die Brandschutzanforderungen an Fassaden einschliesslich Vorhangfassaden regelt die DIN EN 13830. Die geprüften Systemlösungen mit Stahlprofilen von Jansen decken unterschiedliche Feuerwiderstandsklassen und damit ein breit gefächertes Einsatzspektrum ab. Die zahlreichen Zulassungen in vielen verschiedenen Ländern werden laufend optimiert und erweitert.


Baustoffklassen und Feuerwiderstandsklassen

Baulicher Brandschutz zielt darauf ab, die Brandlast in einem Gebäude möglichst gering zuhalten und die Ausbreitung eines Feuers zu verhindern. Zur Beurteilung der Brandlast werden die Baustoffe entsprechend ihrem Brandverhalten in Baustoffklassen (brennbar / nicht brennbar) eingeteilt. Die Feuerwiderstandsklasse gibt an, wie lange ein Bauteil oder ein Feuerschutzabschluss die Ausbreitung des Feuers zuverlässig verhindern. Baustoffklassen und Feuerwiderstandsklassen beschreiben folglich völlig unterschiedliche Sachverhalte. Beim Brandverhalten geht es um die Frage, ob ein Baustoff überhaupt brennt – und wenn ja, ob er leicht oder schwer entflammbar ist. Beim Feuerwiderstand geht es um die Zeitspanne, die ein Bauteil den Flammen mit Sicherheit standhält. Der Werkstoff Stahl ist für die Herstellung von Brand- und Rauchschutzabschlüssen prädestiniert, da er weder brennbar ist noch im Brandfall nennenswert an Eigenstabilität verliert.

Prüfnorm für Brandschutzelemente

Prüfnorm für Brandschutzelemente, der sich auch die Stahlprofilsysteme von Jansen unterziehen müssen, ist die DIN EN 1634. Geprüft wird immer das komplette Element mitsamt Glas, Bändern, Beschlägen und sonstigem Zubehör. Damit ist sichergestellt, dass das gesamte Bauteil, einschliesslich all seiner Bestandteile, den Anforderungen der DIN EN 1634 entspricht. Elemente, die die Anforderungen erfüllen, werden entweder mit dem europäischen CE-Kennzeichen (CE steht für Conformité Européenne, also europäische Konformität) oder durch eine national geregelte Kennzeichnung markiert. Die Leistungskriterien der DIN EN 1634 werden ergänzt durch die Dauer der Belastung in Minuten. E30 bedeutet demnach, dass ein Bauteil 30 Minuten dem Feuer widersteht. Weitere Abstufungen sind 60, 90 und 120 Minuten. Aus dieser Systematik ergeben sich die möglichen Feuerwiderstandsklassen E30, E60, E90 und E120; EW30, EW60, EW90 und EW120 sowie EI30, EI60, EI90 und EI120.