Durchschusshemmung

kalkulierbarer Schutz vor Anschlägen mit Schusswaffen

In Deutschland und vielen Ländern weltweit ist der Besitz von Schusswaffen an besondere Bedingungen geknüpft. Trotzdem stellen Waffen potenziell eine erhebliche Gefahr dar, denn sie werden immer wieder bei Terroranschlägen und anderen Straftaten verwendet. Insbesondere im Blickfeld der Öffentlichkeit stehende Personen wie hochrangige Politiker, Funktionäre und Unternehmer sind auch in ihrer Privatsphäre im Visier krimineller Täter und durch Anschläge mit Schusswaffen gefährdet. Auch im privaten Umfeld können durchschusshemmende Fenster und Türen aus Stahlprofilsystemen, wie sie in militärischen und besonders gefährdeten öffentlichen und gewerblichen Gebäuden zum Einsatz kommen, für mehr Sicherheit sorgen.

Beschusshemmende Fenster und Türen aus Stahlprofilsystemen

Wird die Beschusshemmung eines Bauteils gefordert, so ist es meist ratsam, die zugänglichen Eingangs- und Fassadenbereiche zugleich einbruchhemmend herzustellen. Beschusshemmung kann jedoch auch in oberen Stockwerken, insbesondere bei gegenüberliegenden Gebäuden, erforderlich sein. Fenster, Türen und Fassaden aus Jansen Stahlprofilsystemen sind von FB4 bis FB6 geprüft und zugelassen. Wie auch beim Einbruchschutz wird das komplette Bauteil (Rahmen, Glas, Bänder und Beschläge) der Prüfung unterzogen und als Gesamtes klassifiziert. Das ist kalkulierbarer Schutz, auch vor grossen Kalibern.

Beschusshemmung und Beschussklassen FB (freiwilliger Beschuss), NS und S

Die DIN EN 1522 beschreibt die Beschusshemmung für Türen, Fenster, Rollläden, Schiebemulden und andere beschusshemmende Elemente. Dabei werden sieben Beschussklassen (FB = freiwilliger Beschuss) unterschieden, von FB1 bis FB7, wobei FB7 den höchsten Schutz bietet. Üblicherweise werden Massnahmen des Personenschutzes auf die Widerstandsklasse FB 4 abgestellt, im militärischen Bereich sowie bei sehr gefährdeten Personen auf die Widerstandsklassen FB 6 und FB 7. Die DIN EN 1523 definiert die Parameter der Prüfung. Beim Beschuss wird auch darauf geachtet, ob auf der Innenseite des Prüfkörpers Material- oder Glassplitter abplatzen. Deshalb erhalten die Prüfergebnisse den Zusatz NS (nicht splitternd) oder S (splitternd).