MOVE

NL-Amsterdam

Ein Bauwerk für die Mobilität 

Die Umnutzung des Citroën-Gebäudes stand unter der Prämisse „Bewahren und Ergänzen“. Dabei ist es gar nicht so einfach auszumachen, welche Gebäudeteile erhalten und welche nun erst hinzugefügt wurden. Zu letzteren zählt ein neuer Eingang mit einem halbrunden Treppenhaus: eine vollständig verglaste Pfosten-Riegelkonstruktion aus im Grundriss gebogenen Stahlprofilen. 

Die Schnittstelle zwischen Alt- und Neubau markiert ein neuer Eingang mit einem rundum verglasten Treppenhaus; wobei „rundum“ durchaus wörtlich zu nehmen ist, denn die 15 Meter hohe Glasfassade wurde mit im Grundriss gebogenen Stahlprofilen realisiert. Die Architekten sprechen von einer „integralen Konstruktion“, weil die Stahltreppe gleichzeitig das Glas trägt und das Glas wiederum so gebogen ist, dass es sich selbst stabilisiert: Die Rundung macht nur etwa ein Drittel der Länge aus, zwei Drittel des Scheibenverlaufs sind linear. Realisiert wurde die Structural Glazing Fassade mit dem Stahlsystem VISS SG

Eine weitere Besonderheit in punkto Funktionalität und Design zeigt die dem Stadionsplein zugewandte Bestandsfassade mit dem neuen Haupteingang: Die raumhoch verglaste Konstruktion sieht aus wie eine Standard-Pfosten-Riegelfassade. Erst bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass sich ein Fassadenelement im Brüstungsbereich von den anderen unterscheidet: Es kann mit einem Hydrauliksystem um 90 Grad nach oben geschwenkt werden.

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