Vorlage - Referenzlandingpages

Beim Grossbauprojekt des neuen Firmensitzes der ungarischen MOL Gruppe war ein auf erneuerbaren Energien basierendes Heiz- und Kühlsystem ein zentraler Faktor. Die herausfordernde Lage der nahe gelegenen Donau mit einem hohen Grundwasserspiegel verlangte absolut wasserdichte Verteilerschächte in einer Umgebung von mit bis zu 45 Grad Celsius zirkulierendem Wärmeträger. Die Gesamtlösung aus hochtemperaturbeständigem PE-RT-Material umfasste 310 Erdwärmesonden JANSEN geotwin shark für eine Gesamtbohrlänge von 32'800 Meter, über 21'000 Meter an Anbinderohren, mehr als 2'000 Stück Elektroschweissfittings sowie sechs Gross-Verteilerschächte.

Beim Grossbauprojekt des neuen Firmensitzes der ungarischen MOL Gruppe war ein auf erneuerbaren Energien basierendes Heiz- und Kühlsystem ein zentraler Faktor. Die herausfordernde Lage der nahe gelegenen Donau mit einem hohen Grundwasserspiegel verlangte absolut wasserdichte Verteilerschächte in einer Umgebung von mit bis zu 45 Grad Celsius zirkulierendem Wärmeträger. Die Gesamtlösung aus hochtemperaturbeständigem PE-RT-Material umfasste 310 Erdwärmesonden JANSEN geotwin shark für eine Gesamtbohrlänge von 32'800 Meter, über 21'000 Meter an Anbinderohren, mehr als 2'000 Stück Elektroschweissfittings sowie sechs Gross-Verteilerschächte.

Die grössten JANSEN «U-Boot-»Verteilerschächte sind knapp 4.5 Meter lang und fassen bis zu 55 Erdwärmesonden zusammen.

JANSEN u-boot

310

Erdwärmesonden

32800

Meter Gesamtbohrlänge

21000

Meter Anbinderohre

2000

Elektroschweissfittings

Beim Grossbauprojekt des neuen Firmensitzes der ungarischen MOL Gruppe war ein auf erneuerbaren Energien basierendes Heiz- und Kühlsystem ein zentraler Faktor. Die herausfordernde Lage der nahe gelegenen Donau mit einem hohen Grundwasserspiegel verlangte absolut wasserdichte Verteilerschächte in einer Umgebung von mit bis zu 45 Grad Celsius zirkulierendem Wärmeträger. Die Gesamtlösung aus hochtemperaturbeständigem PE-RT-Material umfasste 310 Erdwärmesonden JANSEN geotwin shark für eine Gesamtbohrlänge von 32'800 Meter, über 21'000 Meter an Anbinderohren, mehr als 2'000 Stück Elektroschweissfittings sowie sechs Gross-Verteilerschächte.

Effizientes Hi-Tech-Erdwärmesystem

Der neue Konzernsitz der börsenkotierten MOL Gruppe liegt etwas südlich des Zentrums von Budapest. Der Standort ist nur wenige Meter von der Donau entfernt. Der 143 Meter hohe Turm wird mit seinen 28 Stockwerken eines der höchsten Gebäude Ungarns und das höchste in Budapest sein. Dieses ikonische Bauwerk, entworfen durch das Stararchitekturbüro Foster & Partners, wird mit einem 5-stöckigen Bürokomplex als Ensemble komplettiert und ‘MOL Campus’ genannt. Es galt sicherzustellen, dass das Gebäude zum einen den funktionalen Anforderungen der Organisation und den höchsten Nachhaltigkeitsstandards entspricht, zum anderen sich aber auch in die historische Umgebung einfügt.

Auf einer Gesamtfläche von 86’000 m² ergeben sich 2500 Arbeitsplätze. In den unteren Etagen befinden sich Restaurants, ein Konferenzzentrum und eine ganze Reihe weiterer Einrichtungen für das Personal. Die flexiblen Büroräume befinden sich in den oberen Etagen. Mithilfe modernster Technologie zur Steuerung von Lichtverhältnissen und Temperatur werden lichtdurchflutete und inspirierende Räume als perfekte Arbeitsumgebung geschaffen. Das globaltätige Unternehmen MOL ist in über 30 Ländern aktiv und gewann Nachhaltigkeitspreise bezüglich Corporate Responsibility, Sustainability und Corporate Governance. Die neuen Gebäude streben die LEED- (Leadership in Energy and Environmental Design) und BREEAM- (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) Qualifikationen an. Der Baubeginn auf dem Campus startete 2019; die Bohrarbeiten wurden 2020 abgeschlossen und die Inbetriebnahme des Objektes ‘MOL Campus’ ist auf 2022 geplant.

Akkord-Einbau in 16-Meter-Baugrube

Im Einsatz waren sechs Bohrgeräte in Parallelschichten sowie mehr als 20 qualifizierte Schweisser. Márton Gallai, Projektmanager beim marktführenden Bohrunternehmen Geo Concept sagt:

«Es war eine schwierige Aufgabe, das Projekt zu organisieren und Kollisionen mit anderen Arbeitsabläufen und Gewerken zu vermeiden. Sowohl der Bauherr MOL als auch das Generalunternehmen Market setzen absolut präzise Arbeit voraus. Um das zu gewährleisten vertrauten wir auf Jansen als verlässlichen Lieferanten und Berater. So konnten die Akkord-Einbau in 16-Meter-Baugrube engen Termine gehalten werden und das Geothermieprojekt erfolgreich abgeschlossen werden».

Geo Concept erhielt auch professionelle Unterstützung bei der Gestaltung der Schächte in Bezug auf Wasserdichtigkeit, Stabilität und Grösse. Für das neben dem Turm gelegene, 6-stöckige Bürogebäude ist die Baugrube bemerkenswerte 16 Meter tief und beinhaltet vier Untergeschosse – und das an der nahe gelegenen Donau mit einem hohen Grundwasserspiegel. Absolut wasserdichte Schächte waren von zentraler Bedeutung. Das Bürogebäude steht auf einer 1.2 m dicken Bodenplatte aus Beton, der Einstieg in die Verteilerschächte, die Abdichtung und die absolute statische Zuverlässigkeit waren demzufolge ein grosses Thema. Bei dem vorliegenden Grundwasserdruck ist es elementar, dass der Schacht jahrzehntelang dauerhaft stabil bleibt und keine Verformung annimmt, denn unterhalb der Bodenplatte wäre an nachträgliche Reparaturarbeiten nicht zu denken. Die Schächte wurden projektspezifisch geplant und ab Werk mit PERT-Hochtemperaturverteilern ausgestattet. Es kamen sechs Verteilerschächte zum Einsatz: Der grösste Schacht, in Form eines liegenden «U-Boots», sammelt 55 Sondenkreise und ist 4.5 Meter lang. Der Auftrag umfasste auch über 21 km JANSEN PE-RT-Verbindungsrohre mit einem Durchmesser von 40 bis 160 mm sowie über 2000 gerade und abgewinkelte Elektroschweissfittings und Formteile aus PE-RT.