Architekten-Tag 2008




Datum: Freitag, 28. November 2008

Tagungsort: Kunden-Informations-Zentrum Jansen AG

Tagungsdauer: 9.00 bis ca. 17.00 Uhr


Programm

ab 09.00 Eintreffen der Teilnehmer
09.30 Begrüssung Priska Jansen
09.40 "Holzarchitektur" Hermann Kaufmann
10.40 Pause
10.50 "Transformation" Marc Holle
11.50 Pause
12.00 Besichtigung KIZ
12.45 Mittagessen
14.15 "Erlebniswelten zwischen Konsum und Kultur" Barbara Holzer
15.15 Kaffee und Kuchen
15.30 "Der Kampf um Erdöl hat begonnen.
Was bedeutet das für Architekten?"
Daniele Ganser
16.30 Schlussdiskussion / Verabschiedung


Referenten



Hermann Kaufmann
Architekten
Hermann Kaufmann ZT GmbH

Sportplatzweg 5
A-6858 Schwarzach
www.hermann-kaufmann.at

Hermann Kaufmann wurde 1955 in Reuthe, Bregenzerwald, Vorarlberg geboren als Sohn einer alten Zimmermannsfamilie. Das Studium absolvierte er an der Technischen Hochschule Innsbruck und an der Technischen Universität Wien, wo er entscheidend von seinem Lehrer Prof. Ernst Hiesmayr geprägt wurde. Nach zweijähriger Mitarbeit im Büro gründete er 1983 ein eigenes Architekturbüro in Bürogemeinschaft mit Christian Lenz in Schwarzach.
Seine Lehrtätigkeit begann er als Gastdozent an der Liechtensteinischen Ingenieurschule und als Gastprofessor an der Technischen Universität Graz und der Universität Ljubljana.
Seit 2002 ist er Professor am Institut für Bautechnik und entwerfen an der Technischen Universität München, Fachgebiet Holzbau.

Projekte u.a.
– Gemeindezentrum Ludesch/A
– Wohnanlage Mühlweg, Wien/A (mehrgeschossiger Holzbau)
– Olpererhütte, Zillertaler Alpen/A
– Dorfzentrum Schwarzach/A
– Umbau Gymnasium Kloster Mehrerau, Bregenz/A (gemeinsam mit Christian Lenz)
– Sutterlüty-Märkte in Weiler, Rohrbach, Bezau/A
– Linth Möbel, Kaltbrunn/CH
– Erweiterung Naturhotel Chesa Valisa, Hirschegg/A
– Reithalle Propstei St.Gerold/A
– Inatura, Erlebnis Naturschau Dornbirn/A (gemeinsam mit Christian Lenz und Dietrich/Untertrifaller)

Ausstellungen u.a.
– 1993 “Architektur in Vorarlberg seit 1960”, Bregenz
– 1995 “Neues Bauen in den Alpen”, Sexten
– 1997 “Standardhäuser – Architekturzentrum”, Wien
– 1994 “Gastlich Bauen – 5 touristische Gegenwartsarchitekturen aus Vorarlberg”, Dornbirn
– 2000 “Architektur in Holz”, Galerie Dessa, Ljubljana
– 2003-05 “Austria West”, Mailand, Dornbirn, München, New York, Prag, Helsinki, Innsbruck, Leuven, Zürich, Oslo, Wien
– 2003-07 “Konstruktive Provokation – Neues Bauen in Vorarlberg” (Tour durch Europa)





Marc Nolle
EM2N
Mathias Müller | Daniel Niggli
Architekten AG/ETH/SIA/BSA
Josefstrasse 92, 8005 Zürich
www.em2n.ch


1973 geboren in Schlieren ZH
1993-99 Architekturstudium an der ETH Zürich, EPF Lausanne und KTH Stockholm
1993-99 mehrere Praktika in der Schweiz und Schweden
1999 Diplom bei Professor Adrian Meyer, ETH Zürich
1999-01 Mitarbeit bei 5 Architekten, Wettingen und Zach + Zünd Architekten, Zürich
seit 2001 Eintritt bei EM2N
seit 2005 Associate bei EM2N


Projekte u.a.
2002-05 Erweiterung BWS und Primarschule Hardau, Zürich
2003-06 Theater 11, Zürich Oerlikon
2001-07 Erweiterung Staatsarchiv Basel-Landschaft
2005-07 Aufwertung Bahnhof Hardbrücke, Zürich
2005-08 Umbau Zürichbergstrasse, Stiftung Rübel

Preise
2004 Eidgenössischer Kunstpreis 04
2006 Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich (Preis Siedlung Hegianwandweg und Anerkennung Quartierzentrum Aussersihl)
2006 Auszeichnung für gutes Bauen (Preis Ferienhaus Flumserberg), verliehen durch das Architektur Forum Ostschweiz
2007 International Architecture Award (Preis Theater 11), verliehen durch das Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design
2008 bestarchitects`09 Award (Preis Staatsarchiv Kanton Basel-Landschaft)

Ausstellungen u.a.
- ARCH / SCAPES, 7. Internationale Biennale in São Paulo (Theater 11)
- „Autrement rue Rebière“, Pavillon de l’Arsenal, Paris
- UNAUFGERÄUMT/ AS FOUND, SAM Schweizerisches Architektur Museum Basel (Bhf Hardbrücke)





Barbara Holzer
Holzer Kobler Architekten GmbH
Ankerstrasse 3
8004 Zürich
www.holzerkobler.ch


Barbara Holzer
1986-92 Architekturstudium an der ETH Zürich
seit 1994 tätig für das Studio Daniel Libeskind als Projektleiterin für internationale Projekte
seit 1995 selbständige Architektin, Lehraufträge an Kunst- und Architekturschulen im In- und Ausland
1999 Gründung Büro D-Case
2004 Gründung von Holzer Kobler Architekturen mit Tristan Kobler
2008 Westside Einkaufs- und Erlebniszentrum, Bern, Architektonische Leitung für Studio Daniel Libeskind

Werke, Projekte u.a.
– Bauliche Umgestaltung Shopping-Center Schönbühl, 2006, Luzern
– Besucherzentrum mit Aussichtsturm Arche Nebra, 2007, Nebra/D
– Wohnüberbauung Cattaneo, 2008, Dietikon
– Mall-Design Freizeit- und Einkaufszentrums EbiSquare, 2010, Luzern

Ausstellung u.a.
– “10+5 = Gott. Die Macht der Zeichen.”, 2004, Jüdisches Museum Berlin, Berlin/D
– “In heikler Mission”, 2007, Schweizer Landesmuseum, Zürich
– “All we need”, 2007, Luxemburg Kulturhauptstadt Europas, Esch-Belval/L
– “Deutsches Militärhistorisches Museum Dresden”, 2010, Dresden/D





Daniele Ganser
www.danieleganser.ch
Dr. phil. Daniele Ganser ist Schweizer Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und Internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik.
Er unterrichtet am Historischen Seminar der Universität Basel und forscht zum Peak Oil, dem globalen Kampf ums Erdöl und dem so genannten "Krieg gegen den Terrorismus" (www.peakoil.ch).
Daniele Ganser war von 2001 bis 2003 Senior Researcher beim Think Tank Avenir Suisse in Zürich.
Von 2003 bis zum August 2006 war Daniele Ganser Senior Researcher am Center for Security Studies (CSS) der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Aussenministerium – dem Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) – untersuchte er den Einfluss der Globalisierung auf Krieg und Frieden und erforschte, wie international tätige Unternehmen entweder den Krieg unterstützen und von ihm profitieren, oder umgekehrt den Frieden mit einem Corporate Social Responsibility (CSR) Ansatz fördern.
Daniele Ganser war Mitglied der Expertengruppe zur zivilen Friedensförderung und Stärkung der Menschenrechte im Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Bern und hat die Aussenpolitische Kommission (APK) und die Sicherheitspolitische Kommission (SPK) des Schweizerischen Parlamentes in Bern zu Fragen der internationalen Sicherheitspolitik beraten. Er hat an der Militärakademie (MILAK) der ETH Zürich geforscht und in der Schweiz und im Ausland verschiedene Bücher, wissenschaftliche Aufsätze und Zeitungsartikel zu den Themen Friedensforschung und Zeitgeschichte veröffentlicht.


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